Um den stetig steigenden und anhaltend hohen Temperaturen gewachsen zu sein, müssen pragmatische Klimaschutzmassnahmen in den Siedlungsgebieten umgesetzt werden. Hitzesommer und steigende Energiepreise treffen die dicht besiedelten Gemeinden im Kanton besonders. Die glp Baselland fordert für die Siedlungsentwicklung im Kanton einen Klimaschutz, der auf Lenkung und Eigenverantwortung setzt.
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Auf nationaler Ebene hat glp-Präsident Jürg Grossen im SRF-Interview vom 14. August 2026 auf diese Entwicklung hingewiesen: Berge, die er seit seiner Kindheit kennt, stehen erstmals ohne Gletscher und Schneefelder da. Grossen fordert eine nationale Wasserstrategie mit zusätzlichen, multifunktionalen Speichern sowie eine Kältestrategie mit zentralen Kältenetzen anstelle einzelner Klimageräte, die die Städte zusätzlich aufheizen. Die glp Baselland sieht darin die kantonale und kommunale Entsprechung: Auch im Siedlungsgebiet braucht es Lösungen, die Hitze und Wasserknappheit gemeinsam angehen statt Einzelmassnahmen pro Gebäude.
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Auf Bundesebene bringt die glp das Thema im Herbst mit einer dringlichen Debatte zum Hitzesommer 2026 sowie mit einer Motion von Nationalrätin Barbara Schaffner für eine nationale Wasserspeicherstrategie ins Parlament.Â
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Wasser: Das Bundesamt für Umwelt empfiehlt für dicht besiedelte Gebiete Entsiegelung und sogenannte Schwammstadt-Konzepte, die Regenwasser lokal zurückhalten und dem Grundwasser zuführen. Genau hier setzt die glp Baselland mit ihren Forderungen zur Entsiegelung und Versickerung im Siedlungsgebiet an.
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Bauen und Sanieren vereinfachen: Verdichtetes Bauen nach innen bleibt der Königsweg gegen Zersiedelung. Die glp fordert dafür schnellere Bewilligungsverfahren für energetische Sanierungen und Solaranlagen auf Dach und Fassade: Die kantonale Solar-Initiative ist im März 2026 gescheitert. Umso wichtiger wird, dass jene nicht ausgebremst werden, die freiwillig investieren.
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Wärme und Kälte: Bei der Wärmeversorgung setzt die glp auf den Ausbau von Fernwärme und die Nutzung industrieller Abwärme in den Agglomerationsgemeinden, kombiniert mit CO2-Lenkungsabgaben..Gegen die Hitze in den Quartieren braucht es mehr Grünflächen: Dach- und Fassadenbegrünung, Entsiegelung und stadtklimataugliche Bäume.Â
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Kreislaufwirtschaft umsetzten: Die im März 2026 in der Kantonsverfassung verankerte Kreislaufwirtschaft muss auch beim Rückbau und der Wiederverwertung von Baustoffen konsequent umgesetzt werden.
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Mobilität: Beim Verkehr bleibt der ÖV-Ausbau zentral, wobei im Novenber bereits über die von der jGLP mitlancierte U-Abo-Initiative abgestimmt wird. Dabei sollen künftig Jugendliche auch in Baselland 365 anstatt 542 Franken zahlen.